BERUFSUNFÄHIGKEIT - das meistunterschätzte Risiko


Bei Personenrisken kommen zuerst meistens die Gefahrenquellen Unfall, Pflege- und Krankheitskosten in den Sinn. Doch welches ist das gefährlichste weil am häufigsten eintreffende Risiko? Die überraschende Antwort ist: keines davon.
Mit großem Abstand führt das Risiko einer vor dem Erreichen des Pensionsantrittsalters eintretenden Berufsunfähigkeit die Liste der Personenrisken an. Dieses Risiko wird für circa 20% (!) der österreichischen Berufstätigen schlagend. Das Durchschnittsalter ist mit 51 Jahren bei den weiblichen und 54 Jahren bei den männlichen Betroffenen gleichzeitig erschreckend niedrig.

Definition:

"Berufsunfähig" (bzw. für Arbeiter: "invalid") ist nach allgemeinen Grundsätzen, wer zu mehr als 50% seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Definitionen weichen hier im Sozialversicherungsbereich für Arbeiter, Angestellte und gewerblich oder freiberuflich Selbständige voneinander ab, wobei Angestellte relativ am besten gestellt sind.
Die Leistungen aus dem Sozialsystem sind aber in jedem Fall eher dürftig. Da keine eigene soziale "Berufsunfähigkeitsversicherung" existiert, ist für diesen Fall eine Leistung aus der staatlichen Pensionsversicherung vorgesehen. Die Renten, die im Leistungsfall zustehen, betrugen im Jahr 2007 lediglich durchschnittlich € 863,- pro Monat. Solche Rentenansprüche sind zudem brutto, wohlgemerkt, und somit noch zu versteuern.
[Zahlen und Fakten zur sozialen BU-Pension finden Sie im Handbuch der österreichischen Sozialversicherung 2008, S 98]

Private Vorsorge unverzichtbar:

Um für den Berufsunfähigkeitsfall mit einer besseren Rentenleistung das Auslangen zu finden, ist daher private Vorsorge unverzichtbar. Nur mit eigenverantwortlicher Vorsorge kann ein individuell festzulegender Lebensstandard auch für den Berufsunfähigkeitsfall abgesichert werden. Denn für fast alle, die nicht von den Zinsen ihres Vermögens, sondern von ihrer Arbeitskraft leben, ist das Erwerbseinkommen das wertvollste abzusichernde finanzielle Gut. Berufsunfähigkeit ist somit in wirtschaftlicher Hinsicht gleichbedeutend mit Einkommensverlust, der abgesichert werden will und kann.

Ursache für Berufsunfähigkeit nicht relevant:

Während Leistungsansprüche aus Kranken- und Unfallversicherungen ein besonderes auslösendes Ereignis vorsehen, zählt für die private Berufsunfähigkeitsvorsorge ausschließlich die individuelle Unfähigkeit, den erlernten bzw. zuletzt ausgeübten Beruf weiterhin auszüben. Aus diesem Grund wird die BU auch als die "persönlichste" Personenversicherung angesehen. Sie sind für das erreichte Niveau Ihrer beruflichen Tätigkeit geschützt und können nicht darauf verwiesen werden, dass die Ausübung einer geringer qualifizierten Tätigkeit noch möglich wäre.

Herstellen des Versicherungsschutzes:

Eine Hauptursache, warum Berufsunfähigkeit trotz des offensichtlich hohen Vorsorgebedarfs so selten von Beratern angesprochen wird, ist der erhebliche fachliche Anspruch an den Berater. Für die Beratung ist ein hoher Wissensstand über soziale und private Leistungen sowie deren steuerliche Behandlung erforderlich. Der Herstellungsprozess des Versicherungsschutzes ist besonders aufwendig und erfordert sehr viel Sorgfalt. Ein falscher Ablauf kann im schlimmsten Fall zur kompletten Unversicherbarkeit des Klienten führen. Achten Sie daher bei Deckungsaufträgen unbedingt auf die fachliche Kompetenz des Anbieters!
Verag ist eine der wenigen Maklerkanzleien, die im Personenbereich ein Spezialwissen für die BU-Vorsorge aufgebaut haben. Unsere Berater legen im Beratungsgespräch ein Hauptaugenmerk auf die finanzielle Absicherung im Fall einer Berufsunfähigkeit und sind mit sämtlichen Absicherungsmodellen vertraut. Wir stehen mit allen Qualitätsanbietern von BU-Vorsorgeprodukten im fachlichen Kontakt.

Ihr individuelles BU-Risiko:

Vereinbaren Sie einen Termin mit einem VERAG-Berater. Er ermittelt Ihr individuelles Risiko für den BU-Fall, Ihren Leistungsanspruch aus der Sozialversicherung und stellt Ihnen die individuelle Eintrittswahrscheinlichkeit für den von Ihnen ausgeübten Beruf vor.
Naturgemäß gilt: Je jünger und gesünder Sie in die Berufsunfähigkeitsvorsorge einsteigen, desto günstiger sind die Konditionen und Bedingungen. Und der richtige Zeitpunkt mit den Gedanken an seine Vorsorge zu beginnen ist immer JETZT!

  31.05.2017
Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft hat der Wiener Maklerkanzlei VERAG Veselka-Mittendorfer-Wanik Ende Mai 2017 die Erlaubnis zur Führung des Bundeswappens als staatlich ausgezeichnetes Unternehmen verliehen.